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Krankenversicherung: daran führt kein Weg vorbei

Seit 2009 ist die Krankenversicherung gesetzlich verpflichtend — unversicherte Monate laufen als Beitragsschulden auf. Angestellte werden quasi automatisch angemeldet; Selbstständige, Studierende und Neuankömmlinge zwischen zwei Status müssen selbst handeln. GKV oder PKV — die Wahl hängt von Status und Einkommen ab.

So kommen Sie zur Versicherung

  1. 1 Angestellt unter der Versicherungspflichtgrenze (2026: ≈ 6.450 €/Monat brutto): GKV — Kasse wählen (TK, AOK, Barmer…), den Rest macht der Arbeitgeber.
  2. 2 Selbstständig oder Besserverdiener: freiwillige GKV (~15–20 % vom Einkommen inkl. Pflege) oder PKV (nach Alter und Gesundheit, in jungen Jahren oft günstiger).
  3. 3 Gerade angekommen: sofort für vollwertigen Schutz sorgen — jeder unversicherte Tag erzeugt später Nachzahlungen.
  4. 4 Mitgliedsbescheinigung besorgen — Arbeitgeber, Uni und Ausländerbehörde fragen danach.

Englischsprachige Anlaufstellen

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GKV-vs-PKV-Beitragsrechner →

Berechnen Sie Ihren Beitrag mit den Werten 2026 und prüfen Sie, ob Sie in die PKV wechseln dürfen.

Häufige Fragen

Reicht die Reiseversicherung nach dem Umzug?

Nur ganz kurz. Reise- und Incoming-Policen sind kein substitutiver Schutz (§ 193 VVG) — für Arbeit, Aufenthaltstitel und alles rund um die Anmeldung braucht es GKV oder vollwertige PKV.

Was zahlen Selbstständige?

Freiwillige GKV: ~15–20 % vom Gewinn (inkl. Pflege), Mindestbeitrag um 250 €/Monat. PKV: nach Alter und Gesundheit — gesunde 30-Jährige zahlen bei digitalen Anbietern oft 350–550 €/Monat. Ab ~6.000 €/Monat Gewinn ist die PKV häufig günstiger.

GKV oder PKV — worin liegt der Unterschied?

GKV: einkommensabhängig, Familie beitragsfrei mitversichert, Rückweg einfach. PKV: risikobasiert, besserer Service, aber Rückkehr in die GKV ab 55 fast unmöglich und Beiträge steigen im Alter. Faustregel: Angestellte und Familien → GKV; junge Gutverdiener und viele Selbstständige → ernsthaft vergleichen.

Ich hatte unversicherte Monate — was passiert?

Die GKV erhebt beim Beitritt Nachzahlungen für unversicherte Zeiten. Warten macht es nur teurer.

Braucht der Aufenthaltstitel eine Krankenversicherung?

Ja. Die Ausländerbehörde verlangt einen ausreichenden Schutz; Reisepolicen werden regelmäßig abgelehnt, PKV muss substitutiv sein (inkl. Pflege).

Was zahlen Studierende?

Studententarif der GKV bis 30: ca. 130–145 €/Monat inkl. Pflege. Danach gelten freiwillige Beiträge. EU-Studierende nutzen oft die EHIC — arbeiten über Minijob-Niveau geht damit nicht.

Ist die Familie beitragsfrei mitversichert?

In der GKV ja (Familienversicherung). In der PKV zahlt jede Person eigenen Beitrag — Familien fahren mit der GKV meist besser.

Welche Kasse für Englischsprachige?

Die GKV-Leistungen sind zu ~95 % identisch; Unterschiede: Zusatzbeitrag (0,8–2,2 %-Punkte) und englischer Service (TK ist die übliche Expat-Empfehlung). In der PKV arbeitet ottonova komplett auf Englisch; Makler wie Feather vergleichen beide Welten.

Transparenz: Einige Links können Partnerlinks sein — der Preis ändert sich für Sie nicht. Wir erheben keine Nutzerdaten. Zahlen sind Richtwerte (Stand 2026) und keine Versicherungsberatung.