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↰ Aufstiegs-BAföG: Anspruch, Höhe und Erlass des Darlehens
SCHRITT

Prüfen, ob die Förderung Ihnen zusteht

Das Aufstiegs-BAföG folgt einem eigenen Gesetz, nicht dem Studierenden-BAföG. Eine Altersgrenze kennt es nicht, den Kreis der Berechtigten beschreibt es dafür sehr genau — auch für Ausländer mit bestimmten Aufenthaltstiteln.

✓ Geprüft: 11.8.2026

WAS ZU TUN

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› Details und Tipps
👨🏻‍💻
Max empfiehlt:

Prüfen Sie nicht den Namen des Lehrgangs, sondern die Prüfung, auf die er vorbereitet. Das Gesetz stellt auf das Fortbildungsziel ab — gleich klingende Angebote verschiedener Schulen fallen unterschiedlich darunter.

👩🏼‍💼
Lea empfiehlt:

Zuständig ist ein Landesamt, nicht der Bund, und der Ablauf unterscheidet sich je nach Bundesland. Mit der Frage zu beginnen, wo genau eingereicht wird, spart Wochen.

Nützliche Tools

  • Weiterbildungssuche der Bundesagentur education

    Offizielle Suche nach Weiterbildungen: zeigt Angebote, die über einen Bildungsgutschein gefördert werden.


HÄUFIGE FRAGEN

Worin unterscheidet es sich vom Studierenden-BAföG? ▾

In Gesetz und Zweck. Das Studierenden-BAföG trägt eine Ausbildung an Hochschule oder Schule, dieses Gesetz die Fortbildung von Menschen, die bereits einen Beruf haben: die Vorbereitung auf Prüfungen zum Meister, Techniker, Fachwirt, Erzieher und Vergleichbares.

Gibt es eine Altersgrenze? ▾

Die Vorschrift über die persönlichen Voraussetzungen spricht von Staatsangehörigkeit und Aufenthaltsstatus, nicht vom Alter. Das ist ein deutlicher Unterschied zur Studierendenförderung, in der das Alter eine Rolle spielt.

Können Ausländer gefördert werden? ▾

Ja, das Gesetz zählt die Gruppen ausdrücklich auf. Neben Deutschen und Unionsbürgern mit Daueraufenthaltsrecht sind das Ausländer mit Niederlassungserlaubnis oder Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EU, Familienangehörige von Unionsbürgern, anerkannte Flüchtlinge und heimatlose Ausländer.

Und mit einer gewöhnlichen Aufenthaltserlaubnis? ▾

Dann kommt es auf deren Art an. Ein Teil der Titel berechtigt sofort, bei anderen sind zusätzlich mindestens fünfzehn Monate ununterbrochen rechtmäßiger, gestatteter oder geduldeter Aufenthalt im Bundesgebiet nötig. Für Geduldete gilt dieselbe Frist von fünfzehn Monaten.

Was gilt, wenn der Arbeitgeber einen Teil zahlt? ▾

Das Gesetz rechnet damit: Der Maßnahmebeitrag bemisst sich nach den Kosten, die um Leistungen aus öffentlichen Mitteln, vom Arbeitgeber oder von Fördereinrichtungen für denselben Zweck gemindert sind.

OFFIZIELLE QUELLEN

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