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SCHRITT

Nach einem Arbeitsunfall nicht zum Hausarzt

Ein Arbeitsunfall wird von einem anderen Versicherungszweig getragen, und der Zugang läuft über einen besonderen Arzt. Der Weg zum Hausarzt startet das falsche Verfahren.

✓ Geprüft: 1.8.2026

WAS ZU TUN

BEHÖRDE

Berufsgenossenschaft (gesetzliche Unfallversicherung)

Öffentlich-rechtliche Körperschaft

Welche BG zuständig ist, hängt von der Branche ab — ermitteln über das Portal der DGUV.

Ein Arbeitsunfall wird in Deutschland anders behandelt als ein privater: Zuständig ist die gesetzliche Unfallversicherung mit eigenen Ärzten und eigenen Leistungen. Der Fehler der ersten Stunde — der Gang zum Hausarzt — kostet danach Wochen.

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Details und Tipps
👨🏻‍💻
Max empfiehlt:

Ich ging zum Hausarzt und habe den Fall danach zwei Wochen lang umgehängt. Ein Satz an der Anmeldung — Unfall bei der Arbeit — hätte das erspart.

👩🏼‍💼
Lea empfiehlt:

Notieren Sie die Namen der Zeugen noch am selben Tag ins Handy. Nach einem halben Jahr erinnern sich Leute an den Vorfall, aber nicht an Datum und Details.


HÄUFIGE FRAGEN

Warum nicht einfach zum Hausarzt?

Möglich ist das, es startet aber die normale Behandlung zulasten der Krankenkasse. Arbeitsunfälle trägt die gesetzliche Unfallversicherung, und der Zugang läuft über einen Arzt mit besonderer Zulassung. Er erstellt zugleich den Bericht, mit dem der Fall beginnt.

Zählt ein Unfall auf dem Arbeitsweg?

Ja, das Gesetz erfasst auch den Weg zur und von der Arbeit. Abweichungen vom üblichen Weg aus privaten Gründen fallen in der Regel heraus — genau deshalb gehört der Hergang sofort notiert.

Und wenn die Verletzung klein wirkt?

Melden lohnt trotzdem. Folgen zeigen sich später, und den Hergang nach einem halben Jahr zu rekonstruieren gelingt kaum. Ein Eintrag im Verbandbuch kostet nichts und sichert Ihre Position.

Was, wenn der Arbeitgeber von der Meldung abrät?

Ihr Recht auf Arztbesuch und Dokumentation besteht unabhängig davon. Die Anzeigepflicht liegt beim Unternehmer, den Gang zum Durchgangsarzt veranlassen Sie aber selbst.

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