Die Berufshaftpflicht leistet dreierlei: Sie prüft den Anspruch, wehrt unberechtigte Forderungen auf eigene Kosten ab und zahlt bei berechtigten. Die Ausschlüsse sind dabei standardisiert.
✓ Geprüft: 1.8.2026
WAS ZU TUN
Die Police leistet mehr als Zahlung: Sie prüft den Anspruch und wehrt Unberechtigtes auf eigene Kosten ab. Entscheidend für beratende Berufe ist die Deckung reiner Vermögensschäden, denn genau die entstehen dort.
Bedingungen und Deckungssummen vergleichen sich über Check24↗ und Tarifcheck↗; GetSafe↗ schließt per App ab und betreut auf Englisch.
Meine erste Police deckte keine reinen Vermögensschäden — genau das, was bei einem Berater passiert. Gemerkt habe ich es glücklicherweise bei der Verlängerung und nicht beim Anspruch.
👩🏼💼
Lea empfiehlt:
Schauen Sie nicht auf die beworbene Deckungssumme, sondern auf die Jahreshöchstleistung. Das sind zwei Zahlen, und die zweite fällt oft kleiner aus.
HÄUFIGE FRAGEN
Was tut der Versicherer bei einem Anspruch?▾
Dreierlei: Er prüft die Berechtigung, wehrt unberechtigte Forderungen auf eigene Kosten ab und zahlt bei berechtigten. Der passive Rechtsschutz ist in der Praxis oft ebenso wertvoll wie die Zahlung selbst.
Was ist ein reiner Vermögensschaden?▾
Ein Schaden ohne Sach- oder Personenschaden: entgangener Gewinn des Kunden, ein verdorbenes Projekt, eine falsche Berechnung. Für Beratende, Übersetzer und IT ist das die Hauptschadensart, und sie ist nicht in jeder Police enthalten — dieser Punkt gehört zuerst geprüft.
Welche Deckungssumme ist nötig?▾
Sie richtet sich nach dem Schaden, den Sie theoretisch verursachen können, nicht nach Ihrem Umsatz. Bei reglementierten Berufen gibt es Mindestsummen, sonst orientiert man sich an der Projektgröße.
Was ist nie gedeckt?▾
Vorsätzliche Schädigung, Strafen und Sanktionen sowie Risiken, die bei Vertragsschluss bereits bekannt waren. Die Formulierungen variieren, diese drei Gruppen sind aber praktisch überall ausgeschlossen.