Der Anfängerfehler ist, nur den Portalpreis zu rechnen. Die echte Einstiegssumme ist Preis plus 10–15 % Nebenkosten, die die Bank nicht gibt. Beginnen Sie mit der ehrlichen Rechnung: wie viel eigenes Geld da ist und welche Rate Sie über Jahrzehnte tragen.
Immobilie: Was Sie wirklich brauchen
Der Kaufpreis ist nicht alles: obendrauf kommen 10–15 % Kaufnebenkosten (Steuer, Notar, Grundbuch, Makler), die die Bank meist NICHT finanziert. Damit ist zu rechnen.
✓ Geprüft: 18.7.2026
WAS ZU TUN
- €Grunderwerbsteuer 3,5–6,5 % (je Land)
- €Notar + Grundbuch ~1,5–2 %
- €Makler 0–3,57 %
› Details und Tipps
Alles in eine Tabelle: Preis + Grunderwerbsteuer meines Landes + Notar + Makler = echtes Budget. Es waren 55 000 € über dem Anzeigenpreis — gut, das vor den Besichtigungen zu wissen.
Der Grunderwerbsteuersatz variiert stark (Bayern 3,5 %, NRW 6,5 %). Das sind zehntausende Unterschied — das Land in die Rechnung einbeziehen.
HÄUFIGE FRAGEN
Stimmt es, dass nur das Eigenkapital nötig ist? ▾
Nein: die Bank finanziert den Preis, die Nebenkosten (10–15 %) zahlen Sie fast immer selbst. Bei 400 000 € sind das 40–60 Tausend obendrauf — bar vorhalten.
Geht der Kauf ganz ohne Eigenkapital? ▾
Vollfinanzierung gibt es, aber der Zins ist deutlich höher und die Zusage selten — nur bei hohem stabilem Einkommen. Realistisch sind mindestens die Nebenkosten plus Puffer.
Beeinflusst der Aufenthaltstitel die Zusage? ▾
Banken vergleichen Titeldauer und Kreditlaufzeit. Niederlassung und Blue Card wirken fast wie ein Pass; ein kurzer Titel erschwert, schließt aber nicht aus — Einkommen und Eigenkapital zählen mehr.