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SCHRITT

Kirchensteuer: wofür die 8–9 Prozent

Die Kirchensteuer beträgt 8–9 Prozent der Einkommensteuer von Mitgliedern. Die Mitgliedschaft entsteht oft unbemerkt: das Konfessionsfeld bei der Anmeldung.

✓ Geprüft: 15.8.2026

WAS ZU TUN

BEHÖRDE

Standesamt

Kommunale Behörde

Eheschließung, Geburts- und Sterbeurkunden sowie der Kirchenaustritt (in den meisten Bundesländern) laufen über das Standesamt Ihrer Stadt — oft im selben Bürgerbüro.

🧮
Was Ihre Konfession genau kostet →

Kirchensteuer im Rechner umschalten — die Netto-Differenz sehen.

Nächster Schritt →
Details und Tipps
👨🏻‍💻
Max empfiehlt:

KiSt in der ersten Lohnabrechnung entdeckt — das Kreuz war ein Anmelde-Automatismus. Prüfen Sie Ihre Abrechnung jetzt: die Zeile versteckt sich zwischen Abkürzungen.

👩🏼‍💼
Lea empfiehlt:

Ohne Eile entscheiden: der Austritt ist praktisch endgültig. Der Mittelweg für Gläubige: bleiben und die KiSt als Sonderausgaben absetzen.


HÄUFIGE FRAGEN

Als Kind im Ausland getauft — weiß Deutschland davon?

Nur wenn Sie die Konfession bei der Anmeldung angegeben haben. Die Kirchen werten die Taufe als Mitgliedschaft — bei konfessionslos gibt es meist keine Nachfragen.

Ich weiß nicht mehr, was ich bei der Anmeldung angekreuzt habe.

Die Lohnabrechnung prüfen: steht bei KiSt ein Betrag, läuft die Steuer. Oder beim Finanzamt den Konfessionseintrag erfragen.

Ich gehe nie in die Kirche — warum zahle ich?

Die Steuer hängt an der formalen Mitgliedschaft, nicht am Besuch. Konfession bei der Anmeldung angegeben (oder getauft zugezogen) — das Finanzamt zieht automatisch ein.

Falsch erfasst bei der Anmeldung — was tun?

Wer nie Mitglied war, widerspricht beim Finanzamt mit Nachweis aus dem Heimatland. Besteht die Mitgliedschaft formal, hilft nur der offizielle Kirchenaustritt.

OFFIZIELLE QUELLEN

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