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P-Konto: Kontopfändung abwehren

Eine Kontopfändung friert alles ein — Miete, Essen, Ticket. Ein Antrag verwandelt das Girokonto in ein P-Konto: der Grundfreibetrag ist gesetzlich geschützt, mit Kindern mehr.

✓ Geprüft: 18.7.2026

Eine Kontopfändung friert alles ein: Miete, Lebensmittel, Fahrkarten, Kita. Ein normales Girokonto schützt dabei nichts, und das Geld bleibt selbst für das Existenzminimum unerreichbar.

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    Kontopfändung: Was passiert und die Fristen

    Ein Gläubiger mit Titel blockiert das Konto über die Bank. Ihnen bleibt ein Schutzfenster von einem Monat — wer handelt, verliert das Existenzgeld nicht.

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    P-Konto: Das eigene Konto umwandeln

    Die Bank muss das Girokonto kostenlos binnen 4 Geschäftstagen umwandeln. Die eine Regel: ein Mensch — ein P-Konto.

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    P-Konto: Den Freibetrag erhöhen

    Der Grundfreibetrag deckt eine Einzelperson. Kinder, unterhaltene Partner, Kindergeld und Sozialleistungen erhöhen den Schutz — aber nur per Bescheinigung.

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    P-Konto: Alltag und Ausstieg

    Ungenutztes Guthaben wandert bis zu drei Monate mit, Karte und Online-Banking laufen weiter. Parallel gehört die Schuld selbst auf den Tisch.

› Mehr über diese Route

Die Route aus vier Schritten geht die gesamte Lage durch: was bei einer Pfändung geschieht und in welchen Fristen, wie das eigene Konto mit einem Antrag zum geschützten Konto wird, wie sich der geschützte Betrag bei Kindern und Unterhaltspflichten erhöhen lässt, und wie der Alltag damit funktioniert.

Wichtig vorab: Die Bank ist zur Umwandlung verpflichtet und darf sie nicht verweigern. Der Antrag ist formlos möglich, und die Umwandlung wirkt auch auf eine bereits laufende Pfändung — es lohnt sich also selbst dann, wenn das Geld schon eingefroren ist.

WO AM HÄUFIGSTEN GELD UND ZEIT VERLOREN GEHEN

HÄUFIGE FRAGEN ZUR ROUTE

Darf die Bank die Umwandlung ablehnen?▾

Nein. Kunden können die Umwandlung ihres Girokontos in ein Pfändungsschutzkonto verlangen, und die Bank muss dem innerhalb einer kurzen Frist nachkommen. Eine Ablehnung ist unzulässig und unabhängig von der Zustimmung des Gläubigers.

Wie viel Geld bleibt geschützt?▾

Ein monatlicher Grundbetrag ist automatisch geschützt und auf eine Person zugeschnitten. Bei Unterhalt für Kinder oder andere Personen sowie bei bestimmten Leistungen erhöht sich der Betrag auf Nachweis.

Wer stellt die Bescheinigung für die Erhöhung aus?▾

Arbeitgeber, Familienkasse, Sozialamt, Schuldnerberatung oder andere anerkannte Stellen, je nach Grund. Die Bescheinigung wird der Bank vorgelegt, die daraufhin die höhere Grenze anwendet.

Darf man zwei geschützte Konten haben?▾

Nein, zulässig ist nur eines. Ein zweites wird über den Datenabgleich entdeckt und kostet den Schutz, deshalb wird das Konto umgewandelt, auf dem die Einkünfte eingehen.

WAS MEISTENS ALS NÄCHSTES KOMMT

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