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Private Altersvorsorge

Die gesetzliche Rente reicht den meisten nicht — die Differenz ist die Rentenlücke. Wie man sie ohne teure Vermittler schließt: bAV, Riester/Rürup für wen, und der ETF-Sparplan als flexible Alternative.

✓ Geprüft: 18.7.2026

Die gesetzliche Rente ist als Grundlage gedacht, nicht als Ersatz für das Gehalt. Der Abstand zwischen gewohntem Einkommen und späterer Zahlung heißt Rentenlücke, und schließen muss man sie selbst. Das Problem: Genau an diesem Thema verdienen Vermittler — verkauft wird nicht, was passt, sondern was gut vergütet wird.

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    SCHRITT

    Vorsorge: Die Rentenlücke berechnen

    Die gesetzliche Rente ist meist rund die Hälfte des letzten Nettos. Die Differenz zu Ihren Ausgaben im Alter ist die Rentenlücke: erst ehrlich rechnen, dann das Instrument wählen.

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    SCHRITT

    Vorsorge: bAV über den Arbeitgeber

    Die betriebliche Altersvorsorge ist für Angestellte die erste Wahl: ein Teil des Bruttogehalts fließt vor Steuern und Abgaben in die Vorsorge, und der Arbeitgeber schießt gesetzlich mindestens 15 % zu.

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    Vorsorge: Riester vs Rürup

    Der Staat fördert zwei private Renten, jede für ihre Gruppe: Riester lohnt für Familien mit Kindern und niedriges Einkommen, Rürup für Selbstständige und Hochverdiener. Sonst oft besser ein ETF.

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    SCHRITT

    Vorsorge: ETF als Alternative

    Für viele ohne Kinder und mit normalem Einkommen ist ein simpler ETF-Sparplan auf einen Weltindex der flexibelste und günstigste Weg: niedrige Kosten, Zugriff aufs Geld, klare Mechanik ohne Versicherungsvermittler.

› Mehr über diese Route

Die Route aus vier Schritten führt von der Rechnung zur Entscheidung: zuerst die Lücke ehrlich beziffern, dann die betriebliche Altersvorsorge prüfen, danach die staatlich geförderten Verträge und zuletzt die schlichte Alternative aus regelmäßigen Einzahlungen an der Börse.

Die Reihenfolge ist kein Zufall. Die betriebliche Vorsorge beginnt in der Regel mit dem Zuschuss des Arbeitgebers und der Ersparnis bei Steuern und Beiträgen, deshalb wird sie zuerst geprüft. Erst wenn diese Reserve genutzt ist, lohnt der Vergleich des Übrigen — und zwar über die Kosten des Vertrags, nicht über die schöne Endsumme in der Präsentation.

WO AM HÄUFIGSTEN GELD UND ZEIT VERLOREN GEHEN

HÄUFIGE FRAGEN ZUR ROUTE

Womit fängt private Altersvorsorge an?▾

Mit der Rechnung über die Lücke zwischen erwarteter gesetzlicher Rente und dem benötigten Einkommen. Solange diese Zahl fehlt, ist die Produktwahl sinnlos: Weder die Sparrate noch die Laufzeit lassen sich bestimmen.

Was ist die betriebliche Altersvorsorge und für wen lohnt sie?▾

Ein Vertrag, in den aus dem Bruttogehalt eingezahlt wird und zu dem der Arbeitgeber einen Anteil beisteuern muss. Durch diesen Zuschuss und die Ersparnis bei Steuern und Beiträgen ist sie meist günstiger als ein frei verkaufter Vertrag.

Für wen passen die staatlich geförderten Verträge?▾

Vor allem für Familien mit Kinderzulagen und für Menschen mit hoher Steuerlast — dort überwiegt die Förderung die strengen Regeln. Alle anderen sollten sie sorgfältig gegen flexiblere Wege rechnen.

Kann man statt eines Vertrags einfach selbst sparen?▾

Ein regelmäßiger Sparplan auf einen breiten Börsenindex ist die verbreitete Alternative: flexibel und in den Kosten meist niedriger. Dafür gibt es keine garantierte Zahlung und keine Förderung, und Schwankungen muss man selbst aushalten.

WAS MEISTENS ALS NÄCHSTES KOMMT

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