Für Angestellte schlägt die bAV private Produkte aus einem Grund: der Arbeitgeber muss zuschießen. Beginnen Sie mit der Frage an die Personalabteilung nach dem Modell und der Höhe des Zuschusses. Rechnen Sie den Nettoeffekt in Ansparung und Auszahlung.
Vorsorge: bAV über den Arbeitgeber
Die betriebliche Altersvorsorge ist für Angestellte die erste Wahl: ein Teil des Bruttogehalts fließt vor Steuern und Abgaben in die Vorsorge, und der Arbeitgeber schießt gesetzlich mindestens 15 % zu.
✓ Geprüft: 18.7.2026
WAS ZU TUN
› Details und Tipps
Der Zuschuss meines Arbeitgebers war 20 %, nicht die Mindest-15 % — direkt bei HR gefragt, es stand nirgends. Jeder Euro wurde zu 1,20 € vor dem Investieren.
Vor dem Abschluss nach den Vertragskosten und dem Jobwechsel fragen. Eine teure Versicherungs-bAV mit hohen Provisionen verliert manchmal gegen einen simplen ETF — netto vergleichen.
HÄUFIGE FRAGEN
Warum ist die bAV erste Wahl für Angestellte? ▾
Doppelter Vorteil: Beitrag aus dem Brutto (Steuer- und Abgabenersparnis jetzt) plus Pflichtzuschuss ab 15 %. Kein privates Produkt bietet einen geschenkten Arbeitgeberzuschuss.
Was passiert bei Jobwechsel mit der bAV? ▾
Der Vertrag lässt sich mitnehmen oder ruhend stellen. Das Angesparte verfällt nach der Probezeit nicht (unverfallbar), die Mitnahme ist aber teils bürokratisch.
Gibt es Nachteile? ▾
Ja: im Alter ist die bAV-Auszahlung steuer- und voll krankenversicherungspflichtig. Für viele überwiegt der Vorteil vorn, bei hohem Zuschuss fast immer.