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Mieterhöhung prüfen

Schreiben zur Mieterhöhung erhalten? Nicht jede Erhöhung ist wirksam. Wie Sie Begründung und Kappungsgrenze prüfen, die Zustimmungsfrist wahren und Sonderfälle erkennen.

✓ Geprüft: 20.7.2026

Ein Schreiben zur Mieterhöhung wirkt wie eine Tatsache, ist im deutschen Recht aber ein Verlangen nach Zustimmung. Die Vermieterseite kann die Miete nicht einseitig anheben: Sie muss einen Grund nennen, ihn begründen und Ihre Zustimmung abwarten — oder sie gerichtlich ersetzen lassen.

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    SCHRITT

    Mieterhöhung: die Begründung prüfen

    Nicht jede Erhöhung ist wirksam. Wie Sie die Art bestimmen (Vergleichsmiete, Modernisierung, Index), die Begründung über den Mietspiegel prüfen und Kappungsgrenze sowie Jahresfrist kontrollieren.

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    SCHRITT

    Mieterhöhung: Fristen und Antwort

    Für die Zustimmung gilt die Überlegungsfrist bis Ende des zweiten Monats. Wie Sie entscheiden — zustimmen, teilweise zustimmen oder ablehnen — was Schweigen bedeutet und wann der Vermieter auf Zustimmung klagen kann.

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    SCHRITT

    Mieterhöhung: Sonderfälle und Hilfe

    Modernisierung (§ 559), Index- und Staffelmiete laufen anders als die Erhöhung zur Vergleichsmiete: ein Teil braucht keine Zustimmung. Wie Sie die 8 %-Rechnung prüfen, wann der Härteeinwand greift und wo das Schreiben kostenlos geprüft wird.

KOSTEN UND FRISTEN

Fristen, die Sie nicht verpassen dürfen

  • Zustimmungsfrist (Überlegungsfrist): bis Ende des zweiten Monats nach ZugangMieterhöhung: Fristen und Antwortharte Frist

Die Beträge folgen den amtlichen Gebühren zum Prüfdatum des jeweiligen Schritts. In Ihrer Stadt kann der Satz abweichen — Details im Schritt selbst.

› Mehr über diese Route

Zu prüfen sind drei Dinge: ob die Wartezeit seit der letzten Erhöhung abgelaufen ist, ob die Kappungsgrenze für den Dreijahreszeitraum eingehalten wurde, und ob die Erhöhung zulässig begründet ist — durch Mietspiegel, Vergleichswohnungen oder Gutachten.

Die Route aus drei Schritten geht alle Varianten durch: die gewöhnliche Erhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete, die Überlegungsfrist und die Folgen von Zustimmung oder Ablehnung, und die Sonderfälle — Erhöhung nach Modernisierung sowie Index- und Staffelmietverträge, für die ganz andere Regeln gelten.

WO AM HÄUFIGSTEN GELD UND ZEIT VERLOREN GEHEN

HÄUFIGE FRAGEN ZUR ROUTE

Muss man einer Mieterhöhung zustimmen?▾

Die gewöhnliche Erhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete braucht Ihre Zustimmung. Ist das Verlangen berechtigt und sind die Fristen gewahrt, folgt auf eine Ablehnung meist die Klage, in der das Gericht die Zustimmung ersetzt.

Wie lange läuft die Überlegungsfrist?▾

Bis zum Ende des zweiten Kalendermonats nach Zugang des Schreibens. In dieser Zeit darf die Miete nicht erhöht werden, und genau sie dient der Prüfung der Begründung.

Wie prüft man, ob die Erhöhung berechtigt ist?▾

Durch Abgleich mit dem Mietspiegel der Stadt für Wohnungsgröße, Lage und Baujahr. Die Vermieterseite muss das Begründungsmittel angeben, und es lässt sich selbst oder über den Mieterverein überprüfen.

Gelten die Grenzen auch bei einer Indexmiete?▾

Nein, bei Index- und Staffelmietverträgen ändert sich die Miete nach dem vorab vereinbarten Mechanismus, und die üblichen Schranken greifen dort nicht. Geprüft werden der Vertrag selbst und die Richtigkeit der Berechnung.

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